Die Sage vom Fenriswolf

Der Fenriswolf war der Sage nach ein Überwesen in Gestalt eines Wolfes. Aufgewachsen ist er in Asgard, der Stadt des Göttergeschlechts der Asen.

Da er sehr bald riesengroß und wild wurde, wagte es nur noch der Gott Tyr ihm Futter zu geben. Als die Asen fürchteten, der Fenriswolf könnte zu mächtig und gefährlich werden, beschlossen Sie ihn in die Fesseln Lcsding und Drömir zu legen. Nachdem der Fenriswolf allerdings die Fesseln problemlos zerreißen konnte, beauftragten die Asen das Volk der Zwerge, gleichsam und in Maßarbeit die Fessel Gleipnir herzustellen.

Bei der Herstellung der Fessel sollten 6 Bestandteile Verwendung finden:

Der Schall des Katzentrittes, der Bart der Frauen, die Wurzeln der Berge, die Sehnen der Bären, der Atem der Fische und der Speichel der Vögel.

Dem Fenriswolf konnten die Asen nur durch eine List die Fesseln angelegen. Während der List musste der Gott Tyr seine Hand als Pfand in den Rachen des Fenriswolf halten. Dieser bemerkte die List und biss Tyr die Hand ab. Daraufhin klemmten die Asen dem Fenriswolf ein Schwert in den Rachen, so dass der Fenriswolf nun nicht mehr zubeißen konnte.

Schenkt man der Sage Glauben, so liegt der Fenriswolf auf der Insel Lyngvi im Flusse Amsvartnir. Am Tage des Weltuntergangs wird der Weissagung nach der Fenriswolf sich losreißen und Odin, der die Asen in den letzten großen Kampf gegen die Riesen und Finstern Mächte führt, besiegen und verschlingen.

Dobermannzwinger

von Fenris

Elisabeth & Matthias Herter